Hilfe & FAQ

Wir haben versucht, hier einige Fragen zu beantworten, die öfter mal gestellt werden. Solltest Du in den FAQ nicht fündig werden, schreib uns gerne eine Nachricht oder ruf direkt an.

Häufig gestellte Fragen:

Ja, das ist überhaupt kein Problem. Wir haben alle irgendwann mal angefangen. Alle MitseglerInnen sind zwar aufgefordert, bei den Segelmanövern und beim Ab- und Anlegen tatkräftig zu helfen. Aber alle Handgriffe, Knoten und Manöver werden vorher ausführlich und leicht verständlich erklärt.

Ein Segeltörn ist keine Kreuzfahrt – an Bord ist verhältnismäßig wenig Platz, und jede*r ist aufgefordert, nach Kräften mit anzupacken. Wenn wir z.B. an Bord essen, müssen die Speisen vorbereitet, der Tisch gedeckt und später die Teller wieder abgewaschen werden. Auch kann der Skipper die Yacht nicht alleine führen und braucht gelegentlich Hilfe an den Segeln sowie mit Leinen und Fendern.

Dafür wird man mit einem einzigartigen Naturerlebnis und richtigen Abenteuern belohnt: von knatternden Fahrten mit dem Beiboot, spannenden Schnorchelausflügen, über Begegnungen mit Seetieren wie Delfinen bis zu tollen Abenden mit der Crew unter den leuchtenden Sternen samt Shantys.

Wer allerdings lieber für sich ist und viel Freiraum braucht oder wer in der Freizeit ungerne Kompromisse macht, sollte überlegen, ob Segelurlaub das Richtige ist. Auch Liebhaber von Luxus kommen oft mit den mitunter recht einfachen Bedingungen an Bord nicht gut zurecht.

Allerdings kann man natürlich sowohl das Platzangebot als auch die Ausstattung an Bord durch die Auswahl eines passenden Bootes beeinflussen oder auch einfach weniger Personen mitnehmen. Wir bieten auch Katamaran-Törns an. Letztlich ist eigentlich alles eine Frage des Preises. Bitte in jedem Fall gern nachfragen, wenn Du unsicher bist.

Seekrankheit ist wirklich unangenehm. Ca. 90% der Menschen werden mehr oder weniger stark seekrank, wenn es entsprechend schaukelt. Sogar Englands größter Seeheld, Horatio Nelson wurde regelmäßig ganz schlimm seekrank.

Auf unseren Törns tritt Seekrankheit insgesamt eher selten auf, weil wir uns bemühen, möglichst wenig „schaukelige“ Kurse zu segeln. Auch kann man der Seekrankheit entgegenwirken, indem man sich ans Steuer stellt oder sich hinlegt.

Für akute Fälle haben wir zudem immer Medikamente dabei, die in der Regel sehr gut helfen und gut vertragen werden. Werden Crewmitglieder ernsthaft seekrank, können wir den jeweiligen Tagesschlag bei Bedarf verkürzen. Denn sobald Seekranke wieder an Land sind, fühlen sie sich normalerweise fast augenblicklich besser.

Du brauchst auf jeden Fall feste, nicht färbende Schuhe an Bord. Je nach Segelrevier und Jahreszeit brauchst Du dann ganz allgemein zum Wetter passende Kleidung. Spezielle Segelkleidung („Ölzeug“, „Südwester“, Seestiefel…) brauchst Du im Mittelmeer eher nicht, in der Nordsee allerdings vielleicht schon.

Meist nimmt man viel zu viele Klamotten mit, die man dann gar nicht anzieht. Wegen der Platzverhältnisse an Bord empfehlen wir, die Garderobe wirklich zu beschränken und alles in eine weiche Tasche zu packen, die sich idealerweise zusammenfalten lässt. Hartschalenkoffer müsstest Du nämlich während des Törns in Deiner Kabine aufbewahren. Muss ja nicht sein.

Wenn Du welche hast, kannst Du Fahrradhandschuhe mitbringen. Die eignen sich ebenso gut wie Segelhandschuhe zum Schutz der Hände bei der Arbeit mit Leinen und Segeln. Aber unsere Skipper haben eigentlich immer ein paar Handschuhe mehr in der Tasche, die Du leihen kannst.

Auf See scheint sie Sonne stärker als an Land. Deswegen bitte unbedingt an einen Sonnenhut, Basecap oder ähnliches denken und an Sonnencreme.

Im Mittelmeer nicht verkehrt sind auch Wasserschuhe, die man an kiesigen oder steinigen Küsten zum Schutz der Füße (auch vor Seeigeln) tragen kann, z.B. wenn man mal mit dem Beiboot zum Einkaufen an Land will und kurz vorm Strand schon aussteigen muss oder wenn man schwimmenderweise eine Landleine befestigen will.

Du kannst mit uns und unseren Partnern die komplette Vorbereitung auf die theoretischen Prüfungen machen. Die praktische Vorbereitung auf Sportbootführerschein und Sportküstenschifferschein kann bei uns an Bord passieren, und du kannst bei uns die Prüfung für den Segelschein Yacht des Verbandes Deutscher Sportbootschulen (VDS) ablegen. Der Segelschein Yacht ist eine echte Alternative zum Sportküstenschifferschein, weil er bei fast allen Vercharterern an Ost- und Nordsee als Befähigungsnachweis anerkannt wird.

Wenn Du im Anschluss an einen Vorbereitungstörn die praktische Prüfung für SBF oder SKS ablegen möchtest, dann ist das nach Absprache an der Ostsee oder in Holland möglich. Melde Dich für weitere Informationen bei uns.

Das lässt sich nicht generell beantworten. Es kommt darauf an, ob Du Dir zutraust, ggf. mit Unterstützung, aufs Boot und wieder herunter zu kommen. Segelyachten sind auf keinen Fall geeignet für Rollstühle. Wegen der engen Niedergänge, die um die 5 Stufen haben, müsstest Du in der Lage sein, Dich dort ohne viel Unterstützung hinab und hinauf zu bewegen. Andererseits kann man sich im Boot überall ganz hervorragend festhalten und abstützen, weil alle Möbel fest mit dem Rumpf verschraubt sind.

Grundsätzlich ist für das Segeln keine besondere Fitness erforderlich. Viele Menschen verbringen ihre Zeit bis ins hohe Alter auf Segelbooten. Solltest Du eingeschränkt sein und Zweifel haben, lass es uns bitte wissen. Wir finden gemeinsam im persönlichen Gespräch heraus, ob es für Dich möglich ist mitzusegeln.

Wie die meisten anderen Reiseveranstalter stellen wir Dir Deinen Törn durch zwei Raten in Rechnung. Die erste Zahlung ist nach der Buchung fällig, die zweite ca. 4 Wochen vor Reiseantritt. Wir sind gegen Ausfälle und Insolvenz versichert. Du bekommst einen Sicherungsschein wie bei anderen Anbietern von Reisen auch und musst Dir somit keine Sorgen machen.

Etwas anderes gilt, wenn Du krank wirst oder die Reise aus anderen Gründen nicht antreten kannst. Dagegen musst Du Dich selbst schützen, z.B. mit einer Reiserücktrittsversicherung.

Für alle Schäden, die Dritten durch ein Crewmitglied beim Segeln verursacht werden haftet die Skipperhaftpflichtversicherung des jeweiligen Skippers oder die Haftpflichtversicherung des Bootes.

Anders verhält es sich innerhalb der Crew. Durch den Mitseglervertrag stellen wir uns gegenseitig von der Haftung soweit wie gesetzlich möglich frei. Das heißt, wir nehmen auf eigene Gefahr an dem Törn teil. Deswegen ist es ratsam, für Unfälle und Krankheit eine passende Reiseversicherung abzuschließen. Insgesamt gilt eigentlich nichts anderes als bei anderen Reisen auch.

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